Andrian

Pfarrei zum Heiligen Valentin

12345678
Seite

Neues aus der Minigruppe

Neues aus der Minigruppe

Beim Gottesdienst am 22.10. verabschiedete die Pfarrei St.Valentin mit großem Dank und Anerkennung Leo Prackwieser aus der Ministrantengruppe. Nach drei Jahren engagierten Dienstes am Altar hat sich Leo dazu entschieden, neue Wege zu gehen und Platz für neue Ministranten zu machen.

Leo war ein wertvolles Mitglied unserer Gemeinschaft und hat während seiner Zeit als Ministrant viel zum Zusammenhalt und zur Stärkung der Gruppe beigetragen.

Durch seinen Einsatz hat er nicht nur Brücken innerhalb der Pfarrei gebaut, sondern auch den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus gerichtet. Dadurch konnte er seine Erfahrungen mit anderen Ministranten teilen und neue Freundschaften knüpfen.

Gleichzeitig freuen sich die Minileiter Renate und Toni, Lena Tribus als neue Ministrantin in der Gruppe begrüßen zu dürfen, sie hat sich nun dazu entschieden, den Dienst am Altar zu übernehmen. Wir sind sicher, dass sie mit ihrer Begeisterung und ihrem Einsatz eine wertvolle Bereicherung für die Ministrantengruppe ist und freuen uns sehr über Ihren Beitrag in unserer Pfarrei.

Verabschiedung des langjährigen Pfarrgemeindepräsidenten Paul Kripp

Verabschiedung des langjährigen Pfarrgemeindepräsidenten Paul Kripp

Aufrichtiger Dank für jahrzehntelangen Einsatz

Am 7. Juli wurde im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes der langjährige Präsident des Pfarrgemeinderates Paul Kripp verabschiedet.
 
Ohne Vorahnung hatte Paul Kripp an diesem Sonntag den Gottesdienst besucht und wurde dann zum Mittelpunkt der Feier. Das Amt hat der langjährige PGR-Präsident aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt, wie Lisl Gruber in ihrer Eröffnungsrede der versammelten Kirchengemeinde erklärte.
Paul Kripp wurde im Jahr 1990 in den Pfarrgemeinderat gewählt und übernahm fünf Jahre später das Amt des Präsidenten. Seitdem übte er es mit großem Einsatz und viel Herzblut aus. Gemeinsam mit den Ratsmitgliedern konnte er viele Vorhaben verwirklichen, die Pfarrgemeinde in Andrian weiterentwickeln und die Institution Kirche mit Leben füllen.
 
Höhepunkte der Amtszeit
 
Pfarrliche Höhepunkte im Laufe seiner Amtszeit waren der Pastoralbesuch von Bischof Wilhelm Egger mit der Weihe des neuen Altares im Jahr 1996 und der Pastoralbesuch von Bischof Ivo Muser im Jahr 2020. Federführend als Präsident war er auch bei den Amtseinführungen von Pfarrer Richard Sullmann im Jahr 2002 und Seppl Leiter im Jahr 2012, beim 70-jährigen Priesterjubiläum von H. Heinrich Bonell, beim 40-, 50- und 60-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Alfons Spisser, beim Goldenen Priesterjubiläum von Richard Sullmann und beim Silbernen Priesterjubiläum von Dekan Seppl Leiter.
All diese Festlichkeiten hat Paul Kripp mit religiösem Geist gefüllt und zu besonderen Festlichkeiten werden lassen. Viele Festlichkeiten wie das Pfarrfest, die Bibelrunde und die Lange Nacht der Kirchen wurden von ihm und mit ihm gestaltet.
Während seiner Amtszeit wurde das Widum neu geplant und gebaut. Dafür rief der PGR-Präsident eine Bausteinaktion zur Finanzierung ins Leben. Er trieb außerdem den Neubau der Kirchenorgel und die Renovierung des Kirchendaches voran.
Paul Kripp war auch über unsere Pfarrgemeinde hinaus in den verschiedensten Gremien und gestaltete so die Entwicklung der Kirche mit. Er war von 1998 bis 2021 Vertreter des Dekanates Terlan-Mölten und von 2023 bis 2015 Vertreter der Synode. Gleichzeitig war er seit dem Bestehen des Pfarreirates unserer Seelsorgeeinheit dessen Vertreter.
Auf all diese Aufgaben hat sich Paul Kripp in Fortbildungen vorbereitet. Er besuchte den Grund und die Aufbauseminare der Brixner Theologischen Kurse und ließ sich zum Leiter von Wort-Gottes-Feiern ausbilden.
 
Dank für großen Einsatz
 
Im Gottesdienst bedankte sich der Pfarrgemeinderat aufrichtig bei Paul Kripp und überreichte ihm ein kleines Geschenk. Ein Dank gilt auch seiner Ehefrau Elisabeth Kripp. Sie hat ihren Mann all die Jahre hindurch unterstützt und viele Aufgaben in der Pfarrgemeinde übernommen.
Beim gemeinsamen Singen des Liedes „Großer Gott wir loben Dich“ kam das große Gefühl der Dankbarkeit der Pfarrgemeinde nochmals stark zum Ausdruck.
Bei der anschließenden persönlichen Verabschiedung im Pfarrsaal wurden noch gemeinsam Erlebnisse ausgetauscht und Dankesworte überbracht. Auch Bürgermeister Roland Danay sprach Paul Kripp im Namen der Gemeinde seinen Dank aus.
Lisl Gruber wird die Aufgaben von Paul Kripp nun bis zu den nächsten PGR-Wahlen übernehmen.

Infos & Kontakt

Infos & Kontakt

Schon im Jahre 1231 wird eine Kirche in Andrian erwähnt. Andrian gehörte damals zur Mutterpfarre Tisens. 1604 wurde es Kuratie. In den Jahren 1852-1854 kam es unter der Leitung von Maurermeister Johann Gammon zum Neubau der Kirche, die dem Hl. Valentin geweiht wurde. Vom spätgotischen Bau blieben ein Teil des Langhauses mit dem Sternrippengewölbe und den Spitzbogenfenstern im jetzigen Chor erhalten. Der Kirchturm wurde im Jahr 1883 um ein zusätzliches Stockwerk erhöht, darin hängt noch eine Glocke aus dem Jahr 1604. Der Hochaltar, ein neugotischer Flügelaltar wurde 1904 von Josef Schmid entworfen. Die Reliefs in den Innenfeldern stammen von Alois Winkler, die Bilder in den Außenfeldern von Johann Rabensteiner. Vom ehemaligen Flügelaltar der alten Kirche wurden 5 kleinen Statuen im Aufsatz übernommen.

Einwohneranzahl: 1.024

Pfarrei Anschrift: Kirchweg 3, 39010 Andrian
Tel.: 0471 257113
E-Mail: pfarrei.andrian@rolmail.net

Pfarrer: Seppl Leiter
Tel/Fax: 0471 257113
E-Mail: leiter.seppl@cmail.it

Seelsorger: Dr. Paul Renner
Tel.: 349 6220034
E-Mail: donpaulrenner@gmail.com

Seelsorger: Richard Sullmann
Tel.: 0471 678 721
E-Mail: sullmann.richard@rolmail.net

Pfarrgemeinderatspräsident: Paul Kripp
Tel.: 0471 510 071
E-Mail: burgwolfsthurn@rolmail.it

Steuernummer: 91006230212

Spenden und Beiträge können auf das Konto der Pfarrei überwiesen werden
Raiffeisenkasse Etschtal: IT11N0826958150000303201473
 

Neuigkeiten aus der Pfarrei Andrian

Firmung Vernetzt: Gemeinsam Glauben Erleben

Firmung Vernetzt: Gemeinsam Glauben Erleben

In einer Welt, die oft von Hektik und Individualismus geprägt ist, zeigt das Projekt “Firmung Vernetzt”, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind. Unter dem Motto “Es braucht ein ganzes Dorf” haben sich der Jugenddienst Mittleres Etschtal und der Jugenddienst Bozen-Land zusammengetan, um angehenden Firmlingen jeden Alters eine besondere Erfahrung zu bieten. Unterstützt von den Pfarreien Andrian, Flaas, Gargazon, Mölten, Seibeneich, Terlan, Vilpian und Vöran wurde ein Raum geschaffen, in dem der Glaube auf spielerische und unterhaltsame Weise erlebt werden kann. Dekan Seppl Leitner hat den Tag mit einer Besinnung eröffnet. Diese fand unter dem Motto "I Will Follow Him" statt, einem bekannten Lied aus dem Film "Sister Act". Die Wahl dieses Liedes spiegelte die Themen von Verbundenheit und Gemeinschaft wider, die im Mittelpunkt der Veranstaltung standen. Die Teilnehmer wurden eingeladen, über die Bedeutung von Gemeinschaft und Verbundenheit nachzudenken, sowohl im Glauben als auch im täglichen Leben.
Durch verschiedene Spiele und gemeinschaftliche Aktivitäten bei denen Gemeinschaft, Teamgeist und Zusammenhalt gefordert wurden, konnten sich die angehenden Firmlinge auch mit ihrem Glauben auseinandersetzen und gleichzeitig neue Kontakte knüpfen.
Die Unterstützung der Pfarreien spielt eine entscheidende Rolle in diesem Projekt. Sie bringen nicht nur ihre Ressourcen ein, sondern auch ihre Erfahrungen und ihr Engagement für die Jugend. Durch die Zusammenarbeit entsteht ein starkes Netzwerk, das den Jugendlichen zeigt, dass sie Teil einer größeren Gemeinschaft sind, die sie auf ihrem Glaubensweg begleitet. Die Einbindung der Jugendlichen in den Pfarreien ist sehr wichtig, denn nur durch die Jugend, bleibt die Pfarrei lebendig.
Gemeinsam konnten sie den Glauben auf eine neue, aufregende Weise entdecken und erleben – durch Spiel, Spaß und Gemeinschaft. Denn letztendlich zeigt uns “Firmung Vernetzt”, dass der Glaube am besten in Gemeinschaft gelebt wird.

 

Kirchenchor St. Valentin Andrian erhält Palestrina-Medaille

Kirchenchor St. Valentin Andrian erhält Palestrina-Medaille

Das Patrozinium, das die Pfarrgemeinde Andrian am 11. Februar feierte, war ein würdiger Anlass, um den Kirchenchor St. Valentin auf besondere Weise zu ehren. Pater Urban Stillhard überreichte dem Verein die Palestrina-Medaille für sein mehr als 150-jähriges Bestehen.

 

Die Palestrina-Medaille, die nach dem Kirchenmusiker Giovanni Pierluigi da Palestrina benannt ist, wird seit mehr als fünf Jahrzehnten vom Allgemeinen Cäcilienverband für die Länder der deutschen Sprache jenen Kirchenchören verliehen, die eine kirchenmusikalische Tätigkeit von mindestens 100 Jahren nachweisen können. Dass der Kirchenchor St. Valentin Andrian dieses magische Alter schon weit überschritten hat, ergaben eingehende Recherchen in Archiven und Zeitungen. Bereits Anfang der 1860er-Jahre wurde demnach in der Pfarrkirche eine von Josef Aigner gebaute Orgel gespielt. Es liegt nahe, dass ein Chor den dazugehörigen Kirchengesang übernahm. Auch Peter Pircher vom Sternbauerhof, der als Gründer von Vereinen und der Kellereigenossenschaft in die Geschichte des Dorfes eingegangen ist, kann als Beweis für die frühe Existenz des Chores stehen. Er wurde bei seiner Beerdigung im Jahr 1925 als Chorsänger mit 60-jähriger Mitgliedschaft bezeichnet.

Diese Hinweise und die Sammlung zahlreicher weiterer Unterlagen überzeugten die zuständigen Gremien, sodass sie dem Verein die Palestrina-Medaille in Silber zuerkannten. Die feierliche Überreichung fand anlässlich des Patroziniums statt. Ein gut gewählter Termin, denn die Pfarrkirche von Andrian ist dem heiligen Valentin, Bischof von Terni, geweiht, und der Kirchenchor trägt dessen Namen.

An diesem Festtag trugen die Sängerinnen und Sänger die Herz-Jesu-Messe von Ignaz Mitterer vor. Das ist jene Messe, die der damalige Kirchenchor von Andrian nachweislich im Februar 1929 bei einem Organistenwechsel aufgeführt hatte und die nun erneut die Pfarrkirche wie ein Feuerwerk der Hoffnung erfüllte. Armin Thomaser begleitete den von Christian Barbieri geleiteten Chor an der Orgel.

Der Gottesdienst wurde von Dekan Seppl Leiter, Seelsorger Richard Sullmann und dem bekannten Kirchenmusiker Pater Urban Stillhard vom Kloster Muri Gries zelebriert. Letzterer ging in seiner Predigt unter anderem auf die Geschichte des Kirchenchores St. Valentin ein und meinte am Ende: „Auch wenn es keine lückenlose Darstellung des Chores gibt, so gibt es doch Hinweise, dass Mitte des 19. Jahrhunderts in Ihrer Gemeinde schon eine rege kirchliche und damit auch musikalische Aktivität stattfand.“

Vor dem Segen rief P. Urban die Mitglieder des Kirchenchores nach vorne in den Altarraum. In seinen Dankesworten betonte er unter anderem, dass es die Aufgabe des Kirchenchores sei, die Stimmungen von Hoffnung und Freude, von Trauer und Angst zur Sprache zu bringen: „Dort, wo das Wort nicht mehr hinreicht, ist es die Musik, die die Saiten im Herzen der Menschen zum Schwingen bringt.“ In der geistlichen Musik seien die Erfahrungen des Glaubens in Klang umgesetzt. Anschließend überreichte P. Urban der Obfrau Renate Weissensteiner sowie dem Chorleiter Christian Barbieri in Vertretung aller Sängerinnen und Sänger die Palestrina-Medaille sowie eine Urkunde. Beides sei „ein Dank an alle, die im Kirchenchor singen und für ihn spielen oder einst gesungen und gespielt haben“. Die Pfarrgemeinde dankte indessen mit einem herzlichen Applaus.

Nach dem Gottesdienst lud der Kirchenchor gemeinsam mit den Bäuerinnen von Andrian zu einem Umtrunk in den Pfarrsaal. Dort spielte die Gruppe Blech & Frech auf, und eine Geburtstagstorte mit dem Abbild der Palestrina-Medaille wurde angeschnitten.

12345678
Seite

Pfarrbrief abonnieren

* Pflichtfelder

Vor Kurzem verstorben

Klicken Sie auf das Bild, um das Andenkenbild zu sehen
Andreas Canal
Andreas Canal
Andreas Canal
27.12.2025, Andrian
Alfred Rudiferia
Alfred Rudiferia
Alfred Rudiferia
30.09.2025, Andrian
Cristina Pichler Wwe. Navarini
Cristina Pichler Wwe. Navarini
Cristina Pichler Wwe. Navarini
13.07.2025, Andrian
Alle Verstorbenen
top