Die Auswirkungen des Priestermangels sind einmal mehr auch in Terlan spürbar. Am 15. Jänner ist der Priester Josef Mittelberger im Alter von 89 Jahren verstorben. Trotz seines hohen Alters hatte er seit 2019 als Seelsorger in seiner Heimatgemeinde Vöran gewirkt. Da Dekan Seppl Leiter nun auch Gottesdienste in Vöran feiern muss, kommt es in Terlan zu einigen Veränderungen. Der Gottesdienst, der immer mittwochs am Abend gefeiert wurde, muss gestrichen werden. Die personellen Veränderungen bringen auch mit sich, dass künftig häufiger am Sonntag Wort-Gottes-Feiern stattfinden.
Worte des Friedens
Worte des Friedens
Frieden in der Welt und in der Familie, mehr Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Zufriedenheit, Toleranz und Dankbarkeit – das sind nur einige der Wünsche und Anliegen, die im Advent als Botschaften an den Christbaum beim Eingang der Pfarrkirche in Terlan gehängt wurden. Der Pfarrgemeinderat hatte sich im Advent wiederum an der „Bäumchen-Aktion“ der Tourismuskommission der Diözese beteiligt. Diese hatte an alle Pfarreien Kärtchen in Bäumchenform mit Friedensbotschaften aus dem Alten und Neuen Testament verteilt. Die Rückseite eines jeden Kärtchens konnte individuell mit eigenen Gedanken und Wünschen gestaltet werden. Mit insgesamt 102 Kärtchen war der Baum letztendlich geschmückt. Alle Kärtchen wurden dem Kloster Mariengarten in St. Pauls übergeben. Die Schwestern werden die Anliegen und Wünsche in ihre Gebete aufnehmen.
Besinnlicher Advent
Besinnlicher Advent
Der Pfarrgemeinderat von Terlan organisiert auch in diesem Jahr im Advent frühmorgendliche Roratemessen. Wiederum wird im Anschluss an die Gottesdienste zu einem gemeinsamen Frühstück ins Pfarrheim eingeladen. Nach den Messfeiern am 4. und 11. Dezember findet die letzte Roratemesse in diesem Advent am 18. Dezember um 6.30 Uhr statt. Sie wird von der Musikgruppe „Die Vielsaitigen“ musikalisch gestaltet. In diesem Jahr wurde auch wieder eine Roratemesse für Kinder angeboten, die großen Anklang fand.
Gemeinsames Gebet
Gemeinsames Gebet
Bischof Ivo Muser hat alle Gläubigen am Fest Mariä Empfängnis (8. Dezember) zu einem diözesanweiten Gebetsnachmittag im Heiligen Jahr 2025 eingeladen. In der Terlaner Pfarrkirche war das Allerheiligste eine Stunde lang ausgesetzt, die Andacht wurde von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates gestaltet. Der Gebetsnachmittag sollte ein sichtbares und zugleich schlichtes Zeichen der Hoffnung sein, besonders für jene Menschen, die Zuversicht brauchen. Er stand aber auch in engem Zusammenhang mit der Botschaft des Bischofs zum Fest Mariä Empfängnis. Bischof Muser erinnerte darin daran, dass mit der Empfängnis Mariens eine neue Geschichte beginnt: ein Anfang voller Würde, Wert und Nähe Gottes. Maria sei ein Zeichen dafür, dass jeder Mensch von Beginn an einen Platz im Herzen Gottes habe. Mit dem gemeinsamen Gebet am Fest Mariä Empfängnis sollte zudem das Heilige Jahr 2025 als Weg der Hoffnung erfahrbar werden.
Botschaften zum Thema Frieden
Botschaften zum Thema Frieden
Der Pfarrgemeinderat von Terlan beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Adventsaktion der Tourismuskommission der Diözese. Um im Advent einen geistlichen Impuls zu setzen, wurden wiederum Kärtchen in Bäumchenform mit Botschaften aus dem Alten und Neuen Testament zum Thema Frieden verteilt. Die Bäumchen befinden sich in einem „Schreibpult“ beim Eingang zur Pfarrkirche von Terlan. Die Rückseite eines jeden Kärtchens kann individuell mit eigenen Gedanken und Wünschen zum Thema Frieden gestaltet werden. Das „persönliche“ Bäumchen kann dann an den eigens dafür neben dem Eingang der Pfarrkirche aufgestellten Christbaum gehängt werden. So werden Gedanken und Wünsche geteilt.
Vortrag über besondere Pilgerwanderung
Vortrag über besondere Pilgerwanderung
Bei einem Vortrag, den der Pfarrgemeinderat Terlan in Zusammenarbeit mit der Mediathek Otto veranstaltet hat, hat die Pilgerbegleiterin Justine Markart von ihrer Pilgerwanderung vom Brenner nach Rom berichtet. Das Besondere daran: Sie war sieben Wochen alleine zu Fuß und ohne Geld unterwegs und hat dabei in 49 Tagen insgesamt 1145 Kilometer zurückgelegt. In einem Wechsel zwischen Videoeinspielungen, Bildern und einem persönlichen Bericht erzählte Markart vor zahlreichem Publikum von ihrer Wanderung, die sie über den alten Römerweg, die Via Romea Germanica, geführt hat.