Pfarrei Terlan

Maria Himmelfahrt

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Neuigkeiten aus der Pfarrei Terlan

„MUTeinander“ bei der Langen Nacht der Kirchen

„MUTeinander“ bei der Langen Nacht der Kirchen

Auch in diesem Jahr hat sich die Pfarrei Terlan an der Langen Nacht der Kirchen beteiligt. Geboten wurden unter anderem ein Vortrag über Franz von Assisi mit Don Paolo Renner, eine musikalische Meditation in der Pfarrkirche mit dem Ensemble Blechklang, dem Vokalquartett Harmony, Josef Höhn (Orgel), Anna Höller und Melanie Lintner (Gesang) sowie eine Andacht am Feuer. Diese wurde von Pastoralassistent Alex Lamprecht gestaltet. Bereits am Nachmittag fand  im Altersheim Pilsenhof die Segnung von Fahrrädern und Rollern für Kinder sowie von Rollatoren und Rollstühlen statt. Das heurige Motto der Langen Nacht der Kirchen lautete „MUTeinander“. Es verband die Gedanken von Mut und Miteinander: miteinander Mut finden und einander Mut machen.

Ein neuer Pastoralassistent

Ein neuer Pastoralassistent

Seit März ist der 32-jährige Alex Lamprecht aus Weitental Pastoralassistent in der Seelsorgeeinheit Etschtal-Tschögglberg. Er ist dabei in erster Linie für die Firmvorbereitung zuständig. Lamprecht arbeitet bei der Katholischen Jungschar Südtirols und wird Ende Juni das Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen abschließen. „Ich koordiniere die Firmvorbereitung auf Ebene der Seelsorgeeinheit und versuche, ein spannendes, interessantes, ansprechendes und wertvolles Programm mit den Jugendlichen zu machen.  Ich werde die Angebote mit allen Firmlingen gemeinsam, aber auch mit kleineren Gruppen durchführen. Neben den für alle verpflichtenden Terminen, gibt es nämlich noch freiwillige Angebote, zu denen sich die Jugendlichen individuell anmelden können,“ sagt er zu seiner Aufgabe in der Seelsorgeeinheit. Derzeit bereiten sich insgesamt  70 Jugendliche auf die Firmung vor.

Erstkommunionm in Vöran 2026

Erstkommunionm in Vöran 2026

Der 26. April 2026 war für 15 Kinder aus Vöran ein besonderer Tag: Sie durften ihre erste Heilige Kommunion empfangen.
In den Wochen zuvor hatten sich die Kinder intensiv darauf vorbereitet:
in den Gruppenstunden mit den Eltern und im Religionsunterricht mit Lehrer Wilhelm Mittelberger.
Aufregend war die erste Beichte, interessant das Hostienbacken mit Dekan Seppl Leiter. Zusammen mit ihren Paten hatten die Kinder auch ihr Taufversprechen erneuert.
Und nun war endlich der große Tag gekommen
Die Erstkommunikanten zogen zusammen mit Dekan Seppl Leiter, den Ministranten, der Musikkapelle, den Eltern, den Bannerträgern, den Paten und den Verwandten feierlich in die Kirche ein.
Der Gottesdienst stand unter dem Leitgedanken: „Jesus, halt mich fest an deiner Hand.“  
Die Kinder gestalteten die Feier aktiv mit und trugen verschiedene Texte vor. Schritt für Schritt wurden sie zu ihrem großen Moment hingeführt: dem Empfang der ersten Heiligen Kommunion. Stolz, freudig und auch aufgeregt genossen alle diesen wichtigen Augenblick. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kinderchor sowie interessierte Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Johanna. Ein besonderer Höhepunkt war das Überraschungslied für die Kinder. Gespannt lauschten sie den Strophen – und mussten herzlich lachen, als sie ihren eigenen Vers hörten. Dekan Leiter sprach anschließend von „Happyness pur“, die man in den Gesichtern der Kinder deutlich sehen konnte.
Nach der Messe lud der Familienverband zu einem gemütlichen Aperitif auf dem Dorfplatz ein. Bei Musik, Sonnenschein und netten Gesprächen konnte man die feierliche und festliche Stimmung nach der Messe noch ausklingen lassen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.
 

Beten für gute Ernte und Schutz

Beten für gute Ernte und Schutz

In den Tagen vor dem Hochfest  Christi Himmelfahrt wird auch in Terlan  eine jahrhundertealte Tradition gepflegt: Bei Bittprozessionen und Flurumgängen bitten die Gläubigen um eine gute Ernte sowie um Schutz vor Naturgewalten. 
Die Wurzeln dieser Bittprozessionen reichen bis in vorchristliche Zeiten zurück und enthalten auch Elemente römischen und germanischen Brauchtums. Auch heute haben Bittgänge nichts von ihrer Bedeutung verloren. Gläubige ziehen betend durch Felder, Wälder und Ortschaften und bitten um Gottes Segen für eine gute Ernte, günstige Witterung und Schutz vor Unwettern, Missernten und anderen Notsituationen. Angesichts des Klimawandels und wachsender Sorgen um die Umwelt gewinnen diese Traditionen zudem neue Aktualität und werden verstärkt als Ausdruck ökologischer Verantwortung verstanden. In Terlan ist die 1.-Mai-Prozession der größte und bedeutendste  Bittgang (im Bild). Eine weiterer Bittgang findet alljährlich am 16. Mai, dem Gedenktag des hl. Johannes Nepomuk, statt. Von der Pfarrkirche ausgehend führt der Bittgang jährlich abwechselnd zum Nepomukstöckl im Andrianerweg oder – wie in diesem Jahr –  zum Nepomukstöckl beim „Hochbrunner“-Hof. Im Mittelpunkt steht dabei die Bitte um Schutz vor Überschwemmungen und Hochwasser. In diesem Jahr wird der Bittgang am Sonntag, 17. Mai, dem Hochfest Christi Himmelfahrt, abgehalten. Beginn ist um 7.45 Uhr; um 8.45 Uhr folgt die Eucharistiefeier in der Pfarrkirche.

Dekan Seppl Leiter: Kein Ruhestand mit 75

Dekan Seppl Leiter: Kein Ruhestand mit 75

Der 75. Geburtstag, den Dekan Seppl Leiter am 7. März gefeiert hat, war für ihn ein besonderer Meilenstein. Zum einen steht er damit bereits sein halbes Leben lang im geistlichen Dienst, zum anderen fiel die Entscheidung, dass er auch weiterhin in seinem Amt bleiben wird. Dankbarkeit und Freude prägten sowohl den Gottesdienst als auch die anschließende Geburtstagsfeier, zu der der Pfarrgemeinderat Terlan ins Pfarrheim eingeladen hatte. Nach dem Kirchenrecht ist ein Pfarrer mit 75 Jahren verpflichtet, dem Bischof seinen Rücktritt anzubieten. Seppl Leiter hatte daher drei Wochen vor seinem Geburtstag Bischof Ivo Muser um Entpflichtung gebeten und zugleich seine Bereitschaft erklärt, weiterhin Aufgaben zu übernehmen. Der Bischof bat ihn, seine Aufgaben in der Seelsorgeeinheit weiterzuführen. Zu Beginn des Vorabendgottesdienstes informierte Dekan Leiter die Gemeinde darüber. Er sagte, dass ihm manches nicht mehr so leicht falle wie früher, zeigte sich jedoch dankbar, in Terlan und Umgebung weiterhin wirken zu dürfen. Besonders dankte er den vielen Mitarbeitenden und Unterstützern in den Pfarreien, die ihm seinen Dienst mit Freude ermöglichten. Voll Vertrauen wolle er seinen Weg mit Gott weitergehen.
Nach dem Gottesdienst fand im Pfarrheim eine Geburtstagsfeier statt. Daran nahmen Abordnungen der Terlaner Vereine, Vertreter der Pfarreien der Seelsorgeeinheit und zahlreiche Gottesdienstbesucher teil.

Segensfeier für Ehejubilare

Segensfeier für Ehejubilare

Auch in diesem Jahr lud die Pfarrei Terlan zu einer Segensfeier für Ehejubilare ein. Der Gottesdienst stand unter dem Leitwort: „Im mehrjährigen Miteinander wachsen die Bäume des Lebens ineinander.“ Dekan Seppl Leiter begrüßte zahlreiche Jubelpaare, die heuer auf eine runde Zahl gemeinsamer Ehejahre zurückblicken dürfen – darunter Paare mit 20, 40 und sogar 60 Jahren Ehe. Im Mittelpunkt seiner Predigt stand das Bild zweier Bäume, die über viele Jahre hinweg nebeneinander wachsen und dabei ihre Äste zunehmend ineinander verweben, ohne jedoch ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Im Rahmen der Messfeier segnete Dekan Leiter auch die Eheringe der Jubelpaare. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat die Jubelpaare zu einem Umtrunk ins Pfarrheim ein. Als bleibende Erinnerung erhielten sie zudem eine Kerze mit dem Leitmotiv der Feier.

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